Da in den nächsten Jahren viele Strom- und Gaskonzessionen auslaufen, stehen Netzbetreiber zunehmend vor der Aufgabe, bestehende Konzessionen zu halten und neue möglichst hinzu zu gewinnen.
Eine Netzübernahme bietet gute Chancen, die Ausweitung des Geschäfts mit Effizienzsteigerungen zu verbinden, die ansonsten nur durch Kostenreduktionen
und ggf. Personalabbau zu erreichen wären. Umgekehrt kann der Verlust einer Konzession den notwendigen Prozess der Effizienzsteigerung erschweren.
Vor diesem Hintergrund hat sich trotz der durch die Regulierung verringerten Margen ein reger Wettbewerb um Konzessionen entwickelt.
Die Kommunen versuchen, das Auslaufen der Konzessionsverträge zu nutzen, um ihren Einfluss auf die Gestaltung der Energieversorgung zu erhöhen und sich
auch wirtschaftlich zu verbessern. Die Netzbetreiber müssen daher Geschäftsmodelle anbieten, die den Kommunen sowohl bessere Einflussmöglichkeiten als auch wirtschaftliche Vorteile bieten. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Konzessionsabgabenverordnung den Beteiligten im Rahmen eines Konzessionsvertrags enge Grenzen für wirtschaftliche Gestaltungsspielräume setzt.
Netzübernahmen bieten eine Reihe von Chancen, aber die Risiken sind auch nicht zu verkennen. Das Hauptrisiko besteht darin, dass ein überhöhter Kaufpreis (zumindest als vorläufiger Kaufpreis) vereinbart wird, der über die Netzentgelte nicht adäquat refinanziert wird. Bei den bislang häufig anzutreffenden Vorbehaltskäufen mit gerichtlicher Überprüfung des Kaufpreises ist davon auszugehen, dass eine Reihe von Jahren vergehen, bis ein endgültiger Kaufpreis festgestellt wird. Weitere Unsicherheiten sind die Höhe der übertragenen Erlösobergrenze, der Umfang der Entflechtungsmaßnahmen und der Personalübergang.
In einem eintägigen Workshop diskutieren wir mit Ihnen alle relevanten Fragestellungen rund um die Möglichkeiten, neue Konzessionen zu gewinnen,
sowie rund um die anschließende Netzübernahme. Im Ergebnis erhalten Sie eine gute Grundlage für die eigene Strategieentwicklung und Konkretisierung der eigenen Konzessionsbewerbungen und zugehörigen Geschäftsmodelle.
Der Markt für Verteilnetze
Umsetzungskonzepte und Geschäftsmodelle
Die zu überwindenden Hürden für Netzübernahmen
Die wirtschaftliche Bewertung
Ausführliches Programm (PDF-Download)
Dr. Christof Niehörster, , Telefon +49 241 47062-435
BET hat eine umfassende Gasspeicherkarte veröffentlicht, aus der sich der Stand der Planungen zum Gasspeicherbau in Deutschland ablesen lässt. Unterschieden wird dabei je Standort zwischen:
Wir stellen Ihnen die Karte gerne zur Verfügung. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Anja Dohmen, Telefon +49 241 47062-423
Vom 01.12.09 bis zum 03.12.09 ist BET auf den Oldenburger Gastagen mit einem eigenen Stand vertreten.
BET ist auf dem parallel stattfindenden Kongress mit dem Beitrag "Der Einsatz von Erdgasspeichern aus Stadtwerkesicht" mit unseren Referenten Dr. Christof Niehörster und Christoph Aretz präsent (Break-out Session IV - Gasspeicher).
Für weiterführende Fragen oder für die ganzheitliche Analyse Ihres Gaswettbewerb-Potenzials stehen Ihnen unsere BET-Berater an allen drei Ausstellungstagen am eigenen Messestand (Stand 1) zur Verfügung.
Wir freuen uns, Sie an unserem Stand begrüßen zu dürfen.

Die BET GmbH gehört zu den 100 besten Arbeitgebern im deutschen Mittelstand. Das hat die aktuelle Untersuchung im Rahmen des bundesweiten, branchenübergreifenden Unternehmensvergleichs "Top Job" ergeben.
In der "Top Job"-Analyse überzeugte BET insbesondere mit vielschichtigen Mitgestaltungsmöglichkeiten für seine über 60 Mitarbeiter, ein kollegiales Arbeitsverhältnis und flexible Arbeitsbedingungen.